Designentwicklung
So lautete der Titel der Allermöher Festspiele 2009.
Wir haben dem ganzen ein Gesicht gegeben und das Logo sowie alle
Printmedien entwickelt: Flyer, Plakat und Dokumentationsbroschüre.
»…wir, das KulturA, Kulturzentrum Neuallermöhe, sind sehr glücklich mit der
Arbeit von QUEENS DESIGN. Allein der Agenturname ist großartig und spricht
quasi für sich selbst. Die für die 2. Allermöher Festspiele entwickelten Ideen und
Layouts waren königlich und unsere Zusammenarbeit immer unkompliziert auf
ein gegenseitiges Finden der bestmöglichen Lösung bedacht.«
Stefanie Schreck, Leitung KulturA, Kulturzentrum Neuallermöhe
Flyer
Plakat
Dokumentationsbroschüre
Dokumentationsbroschüre, Innenseiten
»220 Jahre Französische Revolution – ein dramatisches Projekt…«
MehrAllermöher Festspiele 2
Vor kurzem haben wir das Projekt mit einem Fotodokumentationsband abgeschlossen.
Jetzt setzen wir auf die nächsten Allermöher Festspiele und hoffen, dass sich wieder genug Unterstützer
für dieses großartige Projekt finden lassen.
Die Allermöher Festspiele 2 fanden im August 2009 statt und wurden ein voller Erfolg.
Wir haben das diesjährige Thema der französischen Revolution mit dem Titel: »Zweihundertzwanzig.
Freiheit, Gleichheit. Brüderlichkeit.« mit einer starken Bildsprache für alle Medien unterstützt
und freuen uns sehr über das Engagement der vielen interessanten Menschen, die wir in dem Zuge
kennenlernen durften.
Mehr dazu finden Sie hier.
Das hat sich gelohnt. Projekt abgeschlossen. Alle sind stolz!
MehrYoung Star Fest
Im Juni 2009 fand auf Kampnagel in Hamburg zum ersten Mal das Young Star Fest statt –
Ein Fesitval von Jugendlichen für Jugendliche.
Theater, Tanz, Performance, Bildende Kunst und Musik: Internationale Künstler der verschiedenen Sparten
haben mit Schülern aus Hamburg gearbeitet und präsentierten ihre Ergebnisse. Neben Hamburger
Produktionen wurden auch Gastspiele, z.B. aus Columbien eingeladen.
Wir haben Logo, Programmheft und Plakate gestaltet.
Es ging darum, dem Festival ein eigenes Gesicht zu geben, aber einen eindeutigen Bezug
zum Hauptveranstalter Kampnagel herzustellen.
Programmheft
Programmheft, innen
Programmheft, innen
Plakat, DIN A1
Plakat, 6/1tel
Hippes Festival für junge Menschen in Hamburg.
MehrYoung German Design
Interview
1. Was denkst Du über aktuelles Grafik-Design aus Deutschland?
HB (Heike Becker): Grafik-Design in Deutschland ist gut gemacht, aber oft blutleer.
Das liegt an der allgemeinen Mutlosigkeit, auf Kundenseite wie auch auf
Designerseite. Sicherheitsdenken ist weit verbreitet, frei nach dem Motto: »Wir
machen es so wie die anderen, dann kann nicht so viel schiefgehen«. Und wenn
dann die zehnte Marktforschung gemacht wurde, bleibt von der Idee und dem
Design meist nicht mehr viel übrig. Sehr schade. Wir wollen das ändern.
2. Wie beurteilst Du deutsches Design im internationalen Vergleich?
KM (Katia Moysich): Deutsches Design muss mutiger werden. Deutsche Designer
müssen mutiger werden. Deutsche Unternehmer müssen mutiger werden.
3. Wer ist Dein Favorit unter den deutschen Designern?
KM: Wir haben generell kein bestimmtes Vorbild. Wir suchen und finden in
unterschiedlichsten Bereichen Menschen, die eine spannende Idee vom Leben
haben und diese umsetzen können. Sobald wir eine ähnlich starke Energie
spüren, Dinge anzugehen und neue Wege zu beschreiten, sind wir interessiert
und neugierig.
4. Wie wird sich deutsches Design entwickeln?
HB: Das Rezept für die Zukunft = Mut + Offenheit für Veränderungen + Energie +
Neugierde + Optimismus + Respekt + Spaß.
5. Aus welchen Gründen hast Du Dich selbstständig gemacht?
HB: Freiheit ist die Voraussetzung für Kreativität.
Wir sind leidenschaftliche Designer und unser Beruf ist Berufung.
Wir bringen unsere offene Sichtweise und Neugierde auf das Leben in den
Arbeitsprozess mit ein.
KM: Wir haben Kreativitätstechniken und Herangehensweisen entwickelt, die man
in einem normalen Angestelltenverhältnis nicht unterbringen könnte. Genau das
ist aber unsere Stärke.
6. Ist der Standort für ein Designbüro wichtig?
KM: Hamburg bietet als Medienstadt einen guten Standort für Design. Wir leben
und arbeiten hier sehr gerne.
HB: Trotzdem sind wir sehr offen für andere Orte. Projekte in Prag, Moskau, Tokio
oder New York würden wir sofort machen!
7. Arbeitest Du auch an eigenen Projekten?
HB: Wir wollen als Designer weiterkommen und nicht immer gleiche Lösungswege
anbieten. Deshalb arbeiten wir sehr oft an eigenen Projekten. So haben wir alle
Gestaltungsfreiheiten und können neue Ansätze in die nächsten Projekte mit
einbringen. Das ist unsere liebste Designaufgabe: neue Wege finden.
8. Was ist für Dich typisch deutsches Design?
KM: Typisch deutsches Design ist ordentlich, aufgeräumt und ein bisschen langweilig.
9. Wirst Du mit 65 noch als Designer arbeiten?
QUEENS: Wir sind so lange Designer, bis wir tot umfallen.
10. Welche Rolle spielt Deine Ausbildung aus heutiger Sicht?
HB: Wir hatten an der Hochschule sehr viele verschiedene Möglichkeiten in ganz
unterschiedlichen Disziplinen. Neben den Designkursen gab es auch Malerei,
Illustration, Bleisatz, Textildruck, Fotografie, Film, Schreibwerkstätten und vieles
mehr. Es war sehr wichtig, die eigene Kreativität so umfangreich wie möglich
entwickeln zu können. Und vor allem ohne Zeitdruck. Wir haben eine sehr große
Freiheit genossen und konnten alles ausprobieren. Auf diese Weise haben wir
unseren eigenen Weg gefunden.
KM: Wir mussten aber auch lernen, mit der Freiheit umzugehen. Das hieß von
Anfang an, eigene Entscheidungen zu treffen und diese auch zu vertreten. Diese
Erfahrungen kommen uns jetzt zugute. Wir wissen genau, was wir wollen!
Autoren: beau bureau, Katja M. Becker und Stephanie Podobinski
Verlag: DOM publishers
Wir sind eines von 30 vorgestellten Grafik Design Büros aus Deutschland in:
„YOUNG GERMAN DESIGN – Fresh Ideas in Graphic Design”. Erschienen 2007 im Verlag DOM publishers.
Wir stellen unsere Arbeiten auf 7 Doppelseiten vor.
Das Interview aus dem Buch gibt es hier.
Corporate Design
Für die Initiative Das macht Schule aus Hamburg haben wir das Corporate Design entwickelt.
Zielgruppe sind sowohl Schüler als auch Lehrer, Eltern und Sponsoren.





